Für den schlimmsten Anlass vorsorgen - die Risikolebensversicherung
10.01.2012 - 09:18 Uhr - Diese Versicherung möchte man am liebsten niemals in Anspruch nehmen. Denn die Risikolebensversicherung zahlt nur in einem Fall - beim Tod der versicherten Person. Vor allem junge Familien sollten sich genau überlegen, ob sie sich für einen solchen Vertrag entscheiden.
Die Punkte die dafür sprechen, sind kaum zu entkräften. Selbst wenn Sie noch kein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzen und finanzieren, müssten Hinterbeliebende beim Ausfall des Hauptverdieners mit dem finanziellen Zusammenbruch rechnen.
Vor allem in jungen Jahren bekommt man eine Risikolebensversicherung zu ausgesprochen günstigen Konditionen. Auch wenn das ausgezahlte Geld den Trauerschmerz nicht lindern kann, bleiben den Angehörigen wenigstens finanzielle Nöte erspart. Rein statistisch sterben in Deutschland fast 16 Prozent der Menschen vor dem Erreichen des Rentenalters. Darunter sind natürlich auch oftmals Hauptverdiener, die eine ganze Familie versorgen und parallel für die Abzahlungsraten einer Immobilie sorgen.
In welcher Höhe sollte man die Risikolebensversicherung abschließen?
Generell lässt sich die Frage nicht beantworten. Wer aber noch eine Restschuld in Form einer Hypothek oder eines anderen Darlehens für sein Haus zu begleichen hat, dem ist anzuraten, mindestens diesen Betrag mit der Risikolebensversicherung abzudecken. Ihren Angehörigen bleibt eine drohende Zwangsversteigerung der Immobilie erspart. Idealerweise besitzen beide Elternteile einer Familiengemeinschaft eine solche Versicherung. Denn auch im Falle des Todes der Ehefrau, sind immer noch die Kinder im Haus, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Ob man als Hauptverdiener einfach so wieder arbeiten kann, ist fraglich. Mit dem Geld aus der Risikolebensversicherung schafft man sich den Spielraum, den man zeitlich und finanziell benötigt, um den Trauerschmerz zu überwinden. Die Versicherung kann natürlich auch mit einer höheren Summe abgeschlossen werden, als die Restschuld eines Hauses beträgt. Damit steigen allerdings auch die monatlichen Beiträge.
Überhaupt sollte man vergleichen ...
Die Tarife der Assekuranzen sind so unterschiedlich, dass man wirklich ganz genau hinsehen muss. Während man als knapp 30-Jähriger bei einem Unternehmen für einen Vertrag bis zu Rentenalter weniger als 200 Euro Jahresbeitrag bezahlt, nehmen andere Anbieter dafür über 600 Euro. Diese Werte gelten für eine Versicherungssumme von 150.000 Euro. Hochgerechnet auf die Laufzeit ergibt sich eine Differenz von über 12.000 Euro.
Vergleichsmöglichkeiten gibt es im Internet genug. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um die eigenen Bedürfnisse, Laufzeiten sowie Rahmenbedingungen zu erfassen und suchen Sie sich anschließend einen renommierten und preisgünstigen Partner.

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veröffentlicht von skr
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